Silva. Die Königin des Csárdás

Operette jenseits von Zeit und Grenzen

Dauer: 140 min
Sprache: Lettisch
Premiere: 26.02.2019

Die faszinierende und gewagte Operette „SILVA“ (Die Csárdásfürstin / The Gipsy Princess) kehrt auf lettische Bühnen zurück. Es handelt sich um die populärste Operette des ungarischen Komponisten und Wiener Operettengroßmeisters Imre Kálmán (1882-1953), mit einem Libretto von Leo Stein und Béla Jenbach. Die Uraufführung fand am 17. November 1915 im Johann-Strauß-Theater in Wien statt und wurde seitdem regelmäßig in einer Vielzahl von Versionen in den renommiertesten Musik- und Operntheatern weltweit inszeniert.

Die Neuinszenierung von SILVA ist ein lang erwartetes Ereignis unter Operettenliebhabern in Lettland. Um die Spannung aufrechtzuerhalten, aber auch um einen kleinen Hinweis darauf zu geben, was zu erwarten ist – die Operette SILVA. Die Csárdáskönigin“ wird außerhalb der historischen Zeit stattfinden. Das kreative Team der Produktion schwelgt in der spektakulären und wahren Natur von Silvas Charakter, die einen weiten Ausblick eröffnet und zeitübergreifend dasteht. Der Regisseur Juris Jonelis drückt sich bildlich aus: „Wenn man die Adria hat, kann man nicht auf Binnenseen und Flüssen reisen. Man braucht den Ozean! Silva ist wie diese Fähre Adria“.

Die Operette „SILVA. Die Csárdáskönigin“ handelt von zwei Welten, die sich in der Geschichte zweier Liebender – Silva und Edwin – verflechten und konfrontieren. Silva Varescu ist eine bekannte Cabaretsängerin, die im Kern eine Künstlerin von Weltrang ist. Ihre innere Welt kennt keine Grenzen, ihre Persönlichkeit ist so verführerisch und feurig, dass Menschen in ihrer Gegenwart beeinflusst und besser werden. Sie entfacht mit ihrer seelenvollen und aufrichtigen Natur.

Aus diesen und anderen Gründen ist Silva in den Prinzen Edwin von Lippert-Weilersheim verliebt, dem eine Braut aus der aristokratischen Welt bestimmt ist – seine Cousine und Kindheitsfreundin Stasi. Silvas Wahl zwischen Kunst und Liebe ist ein so großer Kampf, dass es unmöglich sein wird, bis zum üblichen glücklichen Ende der Operette gleichgültig zu bleiben.

Diese Neuinszenierung wird ungewöhnliche Genres präsentieren – Operetten- und Cabaretgesang, Elemente des zeitgenössischen Zirkus sowie authentische Zigeunermusik.

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